Interview mit CEO Sara Lança von BRABBU

Interview mit CEO Sara Lança von BRABBU
Geben Sie uns einen kleinen Einblick in Ihren Lebenslauf bevor Sie zu BRABBU kamen.

Ich wurde 1984 geboren, studierte an der Libera Università di Bolzano und an der Kingston University London, wo ich auch als MA Assistant Teacher beschäftigt war. Ab 2002 habe ich als Communication Designer in einer britischen Firma gearbeitet, in der ich auch meine Arbeit als unabhängige Produktdesignerin startete. Meine Leidenschaft für Produktdesign hat mich 2003 zurück nach Portugal gezogen, wo ich im „Industrial Design“ an der ESAD in Leiria promoviert habe. Seit 2011 bin ich als Designer bei der Menina Design Gruppe, zu der die Marken „Boca do Lobo“ und „DelightFULL“ gehören. Durch harte Arbeit und mein kontinuierliches Engagement wurde man auf mich aufmerksam, sodass ich im selben Jahr noch der Brandmanager von BRABBU und die Verantwortliche für den Britischen Markt wurde.

Wie schaffen Sie es als Brandmanager die Markenidentität aufrecht zu erhalten?

Wir sind uns sehr bewusst, was das Markenimage von BRABBU ist und was wir damit noch erreichen möchten. Deshalb reflektieren wir alle Entscheidungen auf die Frage hin, wer wir sind und woher wir kommen. Eine Naturgewalt, intensiv und stürmisch.

Was ist die Quelle der Inspiration in Ihrem Team, wenn Sie als Designmanager ein neues Produkt konzeptionieren?

BRABBU’s Designstücke sind ein Resultat der Zusammenarbeit des ganzen Teams. Deshalb wird auch kein einzelner Designer bei einem bestimmten Designstück erwähnt, sondern konsequent „BRABBU Design Studio“. Die Inspiration unseres Teams kommt aus vielen verschiedenen Richtungen. Das kann eine Inspiration aus einem Traum sein, oder von einem Ausflug, durch Musik oder einen Film, einer kulturellen Dokumentation oder einfach nur von inspirierenden Dingen kommen, die uns im Alltag umgeben. Die Inspiration kommt durch Ideen und Gefühle, die BRABBU mit den Designstücken reflektieren möchte. Im Grunde genommen inspiriert sich unser Design-Team in der Natur und in der Geschichte der Weltkulturen. Zusätzlich haben wir aber auch immer ein Auge auf die Wünsche unserer Kunden.

Was sagt Ihre Erfahrung, was in Sachen Kreativität unbedingt vermieden werden soll, um immer offen zu sein?

Stehen bleiben. Vielleicht sind wir deshalb so stürmisch, weil wir es uns nicht erlauben stehen zu bleiben. Es geht darum, dich dazu zu zwingen. Kreativität erlangt man nicht immer so einfach. Manchmal musst du derjenige sein, der sich selbst zwingt, um etwas zu erreichen. Es geht darum keine Grenzen im Kreativitätsprozess zu haben und dabei das Markenimage nicht zu vergessen.

Ist es für einen Brandmanager wichtig sich mit der Marke zu identifizieren. Wie stark fühlen Sie sich mit BRABBU verbunden?

Es ist sehr wohl wichtig. Und die Wahrheit ist, seitdem ich BRABBU’s Managerin bin, habe ich mehr BRABBU’s Lifestyle adaptiert, als ich zuvor dachte – es fühlt sich gut an und es funktioniert. Stürmisch zu sein ist sehr wichtig, um ein Statement zu machen und Dinge möglich zu machen. Da ist natürlich noch der Aspekt, dass ich durch BRABBU die Möglichkeit habe, mehr in der Welt herumzureisen, viele Dinge erlebe und Erinnerungen sammle. Es ist ein intensiver Job für eine stürmische Marke…

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