Der Shabby Chic Möbelstil erinnert farblich an Vintage, setzt sich allerdings durch seine Used-Optik deutlich ab.
Was den Shabby Chic Möbelstil ausmacht und wie er sich entwickelt hat.

Präsent vor allem in Ländern wie Frankreich und England ist der Einrichtungsstil seit ca. 2012 sehr beliebt und vermittelt wie bei „Vintage“ durch seinen weiblichen Charakter und seine verschnörkelten Details das Gefühl von Gemütlichkeit. Der einzige Unterschied zu dem besagten „Vintage Möbelstil“ sind die „Used“-Effekte. Diese sind vor allem in diesem Beispielbild von Instragramerin „Waldstrumpf“ erkennbar.


Ursprung und Entwicklung

Shabby Chic bedeutet eigentlich nicht anderes, als dass Möbel und Accessoires des Vintage oder Cottage-Themas einen nostalgischen Used-Effekt haben. Shabby bedeutet „schäbig“, aber das ist nicht ganz richtig. Denn durch die leichten Abnutzungen an den Möbeln erhalten diese ein ganz besonderes Flair. Man fühlt sich irgendwie in Oma’s Wohnung oder Haus zurückversetzt in der die Möbel auch im Laufe vieler Jahre leicht abgenutzt waren. Der Shabby Chic Möbelstil gibt uns das Gefühl Zuhause zu sein.

Wesentliche Merkmale des Möbelstils

Farben des Shabby Chic sind helle, teils aschfarbene Holzmöbel des Vintage-Stils mit einem Used-Zweitanstrich in weiß oder creme; als harmonierende Farben gelten alle Pastelltöne. Dazu harmonieren gut sanfte Grautöne, sowie Weiß-Nuancen. Romantik und Nostalgie sind die Stichworte im Shabby Chic Möbelstil.

Die Farbpalette vom Shabby Chic Möbelstil.

Das bedeutet die Möbel sind selten im Laden zu finden (die besten Stücke gibt es auf dem Flohmarkt und online in den Kleinanzeigen). Man braucht außerdem etwas Fantasie, um in den alten Möbeln, das zu sehen, was aus ihnen werden kann, wenn man sie abschleift und in neuer Farbe einlässt. Dazu lassen sich aber auch gut neue Stücke kombinieren. Ein bekanntes Unternehmen mit Möbeln im Shabby Chic Stil ist beispielsweise Chic Antique.


Polstermöbel in Used-Optik sind oft dann zuviel des Guten. Besser ein nostalgisches Sofa finden, evtl. mit verschnörkelten Lehnen, oder eine farblich passende Husse über das gute Stück von Oma werfen. Denn mal ehrlich: wer will schon auf abgewetztem Polster sitzen?

An Accessoires wiederum sind keine Grenzen gesetzt: opulente Bilderrahmen, nostalgische Uhren und Figuren, Rosen geblümte Kissen und Vorhänge, ein altes Porzellanservice mit hübschem Dekor und Spitzendeckchen, immer farblich anpassen mit einem Hauptton des Zimmers. Das wirkt harmonischer.
Bei Stoffen wird im Shabby Chic alles genommen, was auch im Vintage geht: Baumwolle, Leinen, Spitze, nostalgisch bedruckte Stoffe.

Bodenbeläge sind häufig farblich passende Laminate, Parkett und Holzdielen in used. Wer aschfarbene Möbel hat, sollte sich auch über den passenden Bodenbelag Gedanken machen, honigfarbene und helle Hölzer passen da weniger dazu. Auch Tapeten im Shabby Chic sind Dekortapeten mit größeren Rosen und Hortensien-Motiven, oder Nostalgietapeten mit Linien und Mustern aus dem Cottage-Stil.


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